Kommentar
Nach dem Auseinanderbrechen der Prog-Metal-Legende Psychotic Waltz schafft es Sänger Devon Graves alias Buddy Lackey, die Magie seiner Ex-Band überaus beeindruckend wieder zu beleben. Das selbstbetitelte Dead-Soul-Tribe-Debüt war schon ein erstklassiges Album, doch mit A Murder Of Crows kann sich Devon noch einmal steigern. Die Songs sind kompakter, effizienter, und sein einzigartiger, im höchsten Maße charismatischer Gesang trifft häufiger jenen schwachen Punkt im Herzen, der beim Hören von Götteralben wie A Social Grace, Into The Everflow und Bleeding permanent vor Ehrfurcht und Hingerissenheit erzitterte. Niemand singt wie dieses introvertierte Musikgenie, und mit A Murder Of Crows ist es Devon endlich gelungen, wieder da anzukommen, wo er sich 1997 befand: Im Mittelpunkt eines Sound-Universums, das sich jenseits von Zeit und Raum bewegt und so ziemlich jeden Musikliebhaber tage-, ja wochenlang in seinen Bann schlagen kann. Eine so mitreißende und bezaubernde CD wie diese bekommt man nur sehr, sehr selten zu hören. --Michael Rensen
Titelliste
Tracks
- 1 Feed Part 1 "Stone by stone"
- 2 Feed Part 2 "The awakening"
- 3 The messenger
- 4 In a garden made of stones
- 5 Some things you can't return
- 6 Angels in vertigo
- 7 Regret
- 8 Crows on the wire
- 9 I'm not waving
- 10 Flies
- 11 Black smoke and mirrors
- 12 Time