Pop/Rock
Bryter Layter
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Kommentar
1968 entdeckte der Fairport Convention-Bassist Ashley Hutchings den jungen Literatur-Studenten Nick Drake, der Auftritte in kleinen Folk-Läden in Cambridge gab. So verwundert es nicht, dass Hutchings zusammen mit Richard Thompson zu den Musikern gehörte, die an Drakes zweitem Album Bryter Layter mitwirkten. Zu den Gastmusikern zählte auch John Cale, der gerade Velvet Underground verlassen hatte und nach England zurückgekehrt war. Gerade Cale lockert mit seinem dezenten, jazzigen Piano-Spiel die tendenziell schwermütigen Songs auf, was genauso für alle anderen Instrumente gilt. Trotzdem bleibt das Album bei allen Streichereinsätzen und Folkelementen ein trauriges, wenn auch nicht wehleidiges Werk. Trotz der beeindruckenden Einfühlsamkeit von Cale, Thompson und allen anderen, trotz einer phantastischen Produktion und trotz eines ergreifend singenden Nick Drakes floppte diese Platte. Für das sowieso kaum vorhandene Selbstbewusstsein war dieser kommerzielle Misserfolg nicht zu verkraften. Der sehr kontaktscheue Drake isolierte sich noch mehr. Der dann folgende, letzte Lebensabschnitt ist eine Geschichte, die zu Drakes Abschiedsalbum Pink Moon gehört. --Sven Niechziol
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- allmusic.com 100 %
Titelliste
Tracks
- 1 Introduction
- 2 Hazey Jane Ii
- 3 At The Chime Of A City Clock
- 4 One Of These Things First
- 5 Hazey Jane I
- 6 Bryter Layter
- 7 Fly
- 8 Poor Boy
- 9 Northern Sky
- 10 Sunday