Pop/Rock
Faceless
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Kommentar
Die US-Megaseller trotzen dem Nu-Metal-Abwärtstrend mit einem erdigen, intensiven Album, das keine aufgeblasene Produktion oder tonnenweise Sound-Effekte braucht um überzeugen zu können. Faceless konzentriert sich vornehmlich auf Godsmacks größte Stärken: räudige, energische Riffs, lebendiges, grooviges Drumming und die einzigartige, knarzige Stimme von Frontmann Sully Erna. Noch kompromissloser als auf den letzten Scheiben stellen die Boston-Boys treibende, organische Rhythmen (sehr gefällig hinter dem Drumkit: Ex-Amen- und Ex-Ugly-Kid-Joe-Schlagzeuger Shannon Larkin) und Ernas eindringliche "Mit-Haut-und-Haaren-Vocals" in den Mittelpunkt. Das Ergebnis ist meilenweit entfernt von glatt polierten Nu-Metal-Scheiben wie Linkin Parks Meteora und weist eher Ähnlichkeiten mit High-Energy-Kapellen wie den Deftones oder System Of A Down auf. Im Vergleich zu diesen beiden Acts geht man allerdings deutlich rockiger und geradliniger zu Werke. Am wichtigsten sind stets die Melodien -- und diese können auf Faceless von vorne bis hinten überzeugen. Egal ob die Nu-Metal- bzw. Rock-Welle nun abebbt oder nicht: Godsmack werden auch den nächsten Trend überleben. Wetten? --Michael Rensen
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- allmusic.com 50 %
Titelliste
Tracks
- 1 Straight Out Of Line
- 2 Faceless
- 3 Changes
- 4 Make Me Believe
- 5 I Stand Alone
- 6 Realign
- 7 I Fucking Hate You
- 8 Releasing The Demons
- 9 Dead And Broken
- 10 I Am
- 11 The Awakening
- 12 Serenity