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Cover: Fatherfucker
Pop/Rock

Fatherfucker

Peaches

2003 Xl/Beggars (Indigo) 12 Titel
Presse

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Kommentar
Madonna, Kathleen Hanna (Bikini Kill), Lydia Lunch -- und Peaches? Warum nicht. Zumindest inhaltlich muss die junge Wahlberlinerin kanadischer Herkunft frühestens seit ihrer Debüt-EP <I>Lovertits</I> (2000) zu den vorgenannten provokant emanzipierten, unleidlichen Frauen des Pop-Biz gezählt werden. Und so unterschiedlich sie das tun und taten, so ausgeprägt individuell und unverschämt tut Peaches das auf <I>Fatherfucker</I>.<p> Sexuell explizite Songtitel wie "Fuck The Pain Away" bildeten schon auf dem Vorgänegr <I>Teaches Of Peaches</I> nicht die explizite Ausnahme in Peaches' Repertoire, die das sprichwörtliche Blatt allenfalls zum Mund führen würde, um es zu verspeisen. Der Elektropunk-Opener mit dem Kulminationsrefrain "Fuck! Shit! Fuck! Shit!" spricht da Bände, wie auch die Vokalpaarung mit Rock'n'Roll-Tier Iggy Pop auf "Kick It" als solche eine seltene unter vielen der letzten Zeit ist, die mal Sinn ergibt. Musikalisch ansonsten gekleidet in ein Gewand aus Minimal-Elektronik nach Suicide, knochentrockenem Proto-HipHop-Funk und den Klischees des Rock, ist ihr mit dieser dritten Veröffentlichung ein bruchloser Anschluss an den Vorgänger gelungen.<p> Stehen geblieben ist Peaches auch als Musikerin nicht, hat ihre minimalistische Auffassung hinsichtlich Dynamik, Fluss und textlicher Dichte einmal mehr verfeinert. Die Platte macht denken und das Tanzpotential ist nicht unerheblich. Um es in Anlehnung an Funk-Ikone George Clinton zu sagen: "Move your ass and your mind will follow!" <I>--Rolf Jäger</I>
Titelliste

Tracks

  1. 1 I Don`t Give ...
  2. 2 I'm The Kinda
  3. 3 I U She
  4. 4 Kick It (Feat. Iggy Pop)
  5. 5 Operate
  6. 6 Tombstone
  7. 7 Shake Yer Dix
  8. 8 Rock`N`Roll (Feat. Feedom)
  9. 9 Stuff Me Up (Feat. Taylor Savvy)
  10. 10 Back It Up
  11. 11 The Inch
  12. 12 Bag It