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Cover: Futuresex / Lovesounds
Pop/Rock

Futuresex / Lovesounds

Justin Timberlake

2006 Zomba (Sony BMG) 12 Titel
In meiner Sammlung DIGITAL
Presse
60%
ausreichend Schnitt · 1 Kritiken
Meine Bewertung
50%
ungenügend
Kommentar
Als Justin Timberlake 2004 sein erstes Soloalbum Justified herausbrachte, prophezeiten nicht wenige dem ehemaligen Mitglied der Boyband N'Sync eine Bauchlandung ohne gleichen. Doch weit gefehlt, der Sänger erwies sich bereits damals als weitgehend resistent gegen alle Anfeindungen. Inzwischen hat er von seinem Solodebüt stolze sieben Millionen Exemplare weltweit verkauft und schickt sich mit seinem zweiten Streich an, Popmusikgeschichte zu schreiben. Was wurde im Vorfeld der Veröffentlichung nicht alles spekuliert. In der Tat liefert Timberlake mit Futuresex/Lovesounds jede Menge Diskussionsstoff ab. Musikalisch hat bewegt er sich in den zwölf Songs auf weitgehend bekanntem Terrain, im bewährten Spannungsfeld zwischen Pop, Soul, HipHop und R&B. Auf Experimente verzichten er und sein Produzent Timbaland, der für den Großteil der Songs verantwortlich zeichnet, jedoch deshalb nicht. Wie er selbst eher durchschnittliche Nummern, von denen es wahrlich nicht viele gibt, mit seiner Stimme innerhalb von wenigen Sekunden seinen Stempel aufdrückt, das schaffen heutzutage nur noch sehr wenige Künstler. Justin Timberlake hat mit seinem zweiten Soloalbum hörbar zu sich selbst gefunden. Wirkte vieles auf Justified noch halbfertig oder nicht ganz ausgereift, so lässt er diesmal in Stücken wie "My Love" oder dem mit einem ultralässigen Groove veredelten "Love Stoned" keinen Zweifel daran, wer der wahre Erbe von Michael Jackson ist. Auch wenn er noch nicht ganz über die gleiche unglaubliche Strahlkraft verfügt, die den ehemaligen Könige des Pop zu Zeiten seines Jahrhundertwerks Thriller (1982) auszeichnete, so ist doch unüberhörbar, wie nahe er Jackson dank seiner unglaublichen Ausstrahlung in vielen Songs bereits kommt. Und so lange er Songs wie das extrem funkige "Damn Girl" locker aus dem Ärmel schüttelt, entstanden in enger Zusammenarbeit mit Will.i.am von den Black Eyed Peas, mit dem zusammen Justin Timberlake die Produktionsfirma Jawbreakers betreibt, kann man sich nur wundern, dass es immer noch Menschen gibt, die an seinen musikalischen Talenten den geringsten Zweifel hegen. Mit Futuresex/Lovesounds ist er definitiv in der Königsklasse angekommen. --Norbert Schiegl
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Titelliste

Tracks

  1. 1 FutureSex/LoveSound
  2. 2 SexyBack
  3. 3 Sexy Ladies/Let Me Talk To You Prelude
  4. 4 My Love
  5. 5 LoveStoned/I Think She Knows Interlude
  6. 6 What Goes Around Comes Around Interlude
  7. 7 Chop Me Up
  8. 8 Damn Girl
  9. 9 Summer Love/Set The Mood Prelude
  10. 10 Until The End Of Time
  11. 11 Losing My Way
  12. 12 (Another Song) All Over Again