Pop/Rock
Get Behind Me Satan
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CD
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Kommentar
Die White Stripes Fans werden sich auf einige Veränderungen bei ihren Lieblingen einstellen müssen, aber wenn sie sich auf Get Behind Me Satan einlassen, werden sie wieder mal ihre helle Freude an den schrägen Ideen der Band haben.
Der klassische WS-Stoff mit brechend krachiger Gitarre und Megs Minmal-Gedonner am Schlagzeug findet sich nur noch selten, ganz drei mal kommt diese Instrumentierung noch zum Zug: "Blue Orchid", "Instinct Blues" und "Red Rain" sind allerdings Hammersongs, die man gerne ein bißchen lauter hört. Doch sonst hat Jack White seine Liebe zum Piano entdeckt, das den Großteil der Songs untermalt, durchaus auch mal in Tateinheit mit Bass. Das sägt dann nicht so hart, kann aber trotzdem den typischen White Stripes Flair transportieren, wie in "My Doorbell" oder im coolen Groover "The Denial Twist". Jede Menge Schrägheiten gilt es auch noch zu entdecken, sei es die merkwürdige Marimba-Einlage beim verstörenden "The Nurse", die Folk-Session mit Mandoline "Little Ghost" oder Megs 1-Minuten-Liedlein "Passive Manipulation". Immer nach dem Lied sagt man sich "ja, klar, das ist typisch für die Beiden", aber erwartet hätte man das meiste Material der Scheibe so sicher nicht.
Get Behind Me Satan ist insgesamt ein Schritt in eine neue Richtung, der aber sicher von vielen freudig mitgeschritten wird, und sei es nur, um zu sehen, wohin die Reise jetzt schon wieder geht. Und genau das macht die White Stripes ja so spannend. --Deborah Denzer
1. Blue Orchid: was für ein Opener!! Hier schlägt das White Stripes Herz höher. Mittelschneller Rocksong, der die alten Zeiten erinnert.
2. The Nurse: Ungewohnte, Hawaiische Klänge durch den Marimba Sound. Sehr schöne Melodie und sanfter Gesang (!) von Jack.
3. My Doorbell: Typischer White Stripes Song, allerdings mit Piano statt Gitarre. Heiterer Mitsing-Refrain.
4. Forever for her: Eine Art Ballade. Erinnert mich textlich und musikalisch an die Stones. Für mich einer der schwächeren Songs.
5. Little Ghost: ein wunderbarer, schneller Country-Song. Erinnert an Hotel Yorba. Sehr Stark!
6. Denial Twist: siehe My Doorbell! (sind sich ziemlich ähnlich)
7. White Moon: Sehr langsamer (fast schon lahmer) Song. Wieder von Jacks Gitarre keine Spur. Unspektakulär. :-/
8. Instinct Blues: Ah, Gitarren! Rotziger (wie der Name schon sagt) Blues. Erinnert teilweise an Black Math.
9. Passive Manipulation: Sehr kurzer Beitrag vorgetragen von Meg begleitet mit Piano. Sie hat wie wir schon von Elephant wissen eine angenehme Stimme.
10. Take, Take, Take: Mittelguter Song, jedoch ohne Seele.
11. As Ugly As I Seem: sehr ruhiger Song. die vielleicht schönste melodie des albums mit jacks (mal wieder) softeren Stimme ergeben einen der besten Songs!
12. Red Rain: Für uns Gitarrenfans der Höhepunkt des Albums. Hier gehts mal wieder richtig laut zu. Ähnlichkeiten zu Girl you have no faith in medicine sind nicht abzustreiten.
13. Im Lonely: Zum Abschluss eine weitere Pianoballade. Schön, aber nicht so gut wie As Ugly As I seem.
Titelliste
Tracks
- 1 Blue Orchid
- 2 The Nurse
- 3 My Doorbell
- 4 Forever for Her (Is Over for Me)
- 5 Little Ghost
- 6 The Denial Twist
- 7 White Moon
- 8 Instinct Blues
- 9 Passive Manipulation
- 10 Take, Take, Take
- 11 As Ugly as I Seem
- 12 Red Rain
- 13 I'm Lonely (But I Ain't That Lonely Yet)