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Cover: In Aller Stille
Pop/Rock

In Aller Stille

Die Toten Hosen

2008 Jkp (Warner) 13 Titel
Presse
75%
befriedigend Schnitt · 2 Kritiken
Meine Bewertung

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Kommentar
Nach drei etwas schwächeren Alben besinnen sich Die Toten Hosen wieder auf ihre Stärken und überraschen mit einer erstklassigen CD, die ihnen viele Kritiker nicht mehr zugetraut haben dürften.<P> Selbst manch treuer Fan hat allenfalls in seinen kühnsten Träumen daran geglaubt, dass die Düsseldorfer Punkrocker noch einmal eine Platte wie <I>Unter falscher Flagge</I>, <I>Ein kleines bisschen Horrorschau</I> oder <I>Auf dem Kreuzzug ins Glück</I> abliefern würden. Doch mit <I>In aller Stille</I> gelingt es den Hosen tatsächlich, an das Qualitätsniveau ihrer Klassikerscheiben anzuknüpfen. Die Songs kommen wieder deutlich besser auf den Punkt, leben von griffigen Reimen, originellen Melodien und intelligenten Texten und transportieren vor allem etwas, das auf den letzten Hosen-CDs fehlte: rohe, ungezügelte Energie. <I>In aller Stille</I> ist als Albumtitel pure Ironie, denn die Scheibe schenkt dem Hörer in erster Linie harten, lauten Punkrock, der eine angenehme Britpunk-Schlagseite aufweist und einige der heftigsten und dynamischsten Riffgewitter der Hosen-Historie enthält. Die Band präsentiert sich außerordentlich spielfreudig und liefert mit "Strom", "Innen alles neu" und "Alles was war" einige ihrer besten Songs seit vielen, vielen Jahren ab. Selbst beinharte Verfechter des "Früher war alles besser" werden an diesem Hosen-Werk ihre helle Freude haben. -- <I>Michael Rensen</I>
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Titelliste

Tracks

  1. 1 Strom
  2. 2 Innen alles neu
  3. 3 Disco
  4. 4 Teil von mir
  5. 5 Auflösen
  6. 6 Leben ist tödlich
  7. 7 Ertrinken
  8. 8 Alles was war
  9. 9 Pessimist
  10. 10 Wir bleiben stumm
  11. 11 Die letzte Schlacht
  12. 12 Tauschen gegen dich
  13. 13 Angst