Kommentar
Less is more - das Motto gilt auch für UKs heißesten Newcomer James Blake, dessen Ansatz minimalistisch, eingängig, hypnotisch - und darum so erfolgreich ist. Kein Wunder: James Blake ist schon deshalb ein Wunderkind, weil es dem 21-jährigen Produzenten aus London gelingt, ganz unterschiedliche Menschen mit seinen Tracks zu begeistern: Sie laufen im Radio rauf und runter und sind überall in der Blogsphäre zu finden. Beim Sound Of 2011-Ranking der BBC landete er auf Platz #2 und wurde dazu bei den BRIT-Awards 2011 in der Kategorie British Breakthrough Act nominiert. <p> Die Debütsingle <i>Limit To Your Love</i>, ein Cover des Feist Songs, ist seit Wochen in aller Munde - mit ihr definiert er gewissermaßen das Genre Post-Dubstep, ein Schlagwort, dem man ab sofort noch häufiger begegnen wird: Einflüsse aus Dubstep und Electronica, gepaart mit einem ausgeprägten Gespür für Melodien. Oft tauchen auch Soul- und R&B-Songs in seinen Produktionen auf; dazu leicht veränderte Vocals, deftige und doch minimalistische Beats und das Klavier - eine Mischung, auf die sich momentan unwahrscheinlich viele Menschen einigen können.
Titelliste
Tracks
- 1 Unluck
- 2 The Wilhelm Scream
- 3 I Never Learnt To Share
- 4 Lindisfarne I
- 5 Lindisfarne II
- 6 Limit To Your Love
- 7 Give Me My Month
- 8 To Care (Like You)
- 9 Why Don't You Call Me?
- 10 I Mind
- 11 Measurements