Pop/Rock
Music From Big Pink
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DIGITAL
Kommentar
Music from Big Pink gehört zu den wenigen Alben, die die Rockwelt ins Rotieren brachte. Auf dieser Platte, die 1968 auf dem Höhepunkt der psychedelischen Revolution erschien, vermieden die fünf Mitglieder von The Band (gemeinsam mit dem Produzenten John Simon) verschlungene Umwege und entschieden sich für einen Weg, der eher "down to earth" war. Wah-Wah Pedale und Tonband-Loops sollten wieder Geigen und Mandolinen Platz machen. Es ist die demokratischste Leistung der Gruppe (Robbie Robertson sollte bald zum Sprecher des Ensembles avancieren), denn die elf Songs dieses Debüts kamen von Robertson, dem Bassisten Rick Danko und dem Pianisten Richard Manuel, der zwei Songs beisteuert und an dem schmerzlichen Auftakt "Tears of Rage" mit Bob Dylan beteiligt war. Manuels Rolle sollte sich von diesem Punkt an reduzieren, und die ausgleichende Wirkung, die er in das Quintett einbrachte, wurde schon bald schmerzlich vermisst. Viele werden argumentieren, dass das Album The Band, das auf Music from Big Pink folgte, ihren Erfolg krönte. In Wahrheit ist jedoch Music from Big Pink das reinste Konzentrat der Band und deren allerbeste Aufnahme. Diese digital bearbeitete Neuauflage wurde großzügig erweitert und umfasst neun Tracks als Zugabe mit einer Rarität von Robertson als Highlight ("Ferdinand the Imposter") und einer Version von "If I Lose" der Stanley Brothers. --Steven Stolder
3 Einzelkritiken anzeigen
- allmusic.com 100 %
- RollingStone.com 100 %
- RollingStone.de 90 %
Titelliste
Tracks
- 1 Tears Of Rage
- 2 To Kingdom Come
- 3 In A Station
- 4 Caledonia Mission
- 5 The Weight
- 6 We Can Talk
- 7 Long Black Veil
- 8 Chest Fever
- 9 Lonesome Suzie
- 10 This Wheel´s On Fire
- 11 I Shall Be Released
- 12 Yazoo Street Scandal
- 13 Tears Of Rage
- 14 Katie´s Been Gone
- 15 If I Lose
- 16 Long Distance Operator
- 17 Lonesome Suzie
- 18 Orange Juice Blues
- 19 Key To The Highway
- 20 Ferdinand The Imposter