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Foto: Andy Summers
Solo-Künstler

Andy Summers

England seit 1942 Website
Mitglied bei: The Police
Biografie
Andy Summers (* 31. Dezember 1942 in Blackpool, Lancashire, England; eigentlich Andrew James Somers) ist ein britischer Pop- und Rock-Gitarrist.

Bekannt wurde Andy Summers als Gitarrist der erfolgreichen englischen New Wave-Rockmusik-Band „The Police“ in den späten 1970-er und 1980-er Jahren, als begehrter Gastmusiker und im Verlauf seiner Solokarriere als zeitgenössischer Instrumental-Musiker.

Andy Summers' bevorzugte Gitarren sind „Fender Telecaster“ für Rockmusik – „Gibson Electruitars“ wenn er Jazz Fusion und Jazz spielt. Beeinflusst ist sein Gitarrenspiel von Jazz und klassischer Musik, ebenso von New Age, Blues, Rock und anderen Musikstilen.

Geboren zwar in Blackpool, zog Andy Summers als Kind nach Bournemouth, wo er im Alter von 14 Jahren mit dem Gitarre-Spielen begann.

1968 heirate Andy Summers Robin Lane, sie liessen sich aber bereits 1970 scheiden. Seit 1973 ist er (zweimal, als Folge des Erfolgsdrucks mit „The Police“) mit Kate verheiratet, einer studierten Psychologin, und hat mit ihr eine gemeinsame, 1978 geborene Tochter, Layla Z. Andy hat einen Sohn (Andrew) aus einer anderen Beziehung, bevor er Kate zum zweiten Mal geheiratet hat. 1987 wurden Kate und er Eltern der Zwillinge Anton Y und Maurice X.

Bereits mit 16 war Andy Teil der Jazz-Szene von Bournemouth und spielte in lokalen Clubs und Kaffeehäusern.

Dort fiel er dem Musiker Zoot Money auf, der Andy einlud in seiner „Zoot Money's Big Roll Band“ und den nachfolgenden „Dantalian's Chariot“ mitzuspielen, beide Ende der 1960-er Jahre populäre Acts in den Londoner Clubs.

1968 spielte Andy Summers während einiger Monate mit der legendären Canterbury-Szene Jazz Fusion Band „Soft Machine“, bevor er erneut mit Zoot Money bei Eric Burdons „The Animals“ zusammenkam.

Als dieses Engagement 1969 endete, studierte er vier Jahre lang Klassische Gitarre und Komposition an der „California State University“ (UCLA), die er mit einem Bachelor in Musik abschloss und sich das Studium mit Gitarrenstunden, Gigs mit einer L.A, Latin-Rock Band und in verschiedenen Theatergruppen finanzierte. 1973 kehrte Summers nach England zurück.

Im Verlauf der 1970-er Jahre machte sich Andy einen Namen als Gast- und Studiomusiker und hatte zahlreiche Engagements u.a. bei Neil Sedaka, Joan Armatrading, Kevin Ayers, Kevin Coyne und Tim Rose.

1976 spielte er auf Jon Lords „Sarabande“, an der auch Eberhard Schoener beteiligt war. 1977 bis 1979 arbeiteten Andy, Sting und Stewart Copeland mit Eberhard Schoener, gingen zusammen mit ihm auf Tournee und spielten auf seinen drei LPs als Gastmusiker.

"The Police"
Im Mai lud en:Mike Howlett („Gong“) Andy Summers und „Sting“ ein, zusammen als „en:Strontium 90“ aufzutreten. Stewart Copeland schloss sich ebenfalls an, nachdem en:Chris Cutler als Drummer verhindert war. Diese kurzlebige Bandformation nahm einige Demotracks auf, gefolgt von einem Auftritt am Comeback-Konzert von „Gong“ am 28. Mai 1977 in Paris [1] und einem Konzert als „The Elevators“ in einem Londoner Club.

Im Juni 1977 schloss sich Andy Summers „The Police“ an – im Juli 1977 tourten sie kurzzeitig als Quartett – und ab August ersetzte Andy Henry Padovani als Gitarrist, womit die Besetzung von „The Police“ für die kommenden Erfolgsjahre unverändert blieb.

Hier entwickelte er seinen unverkennbaren Stil zur Perfektion. Im Gegensatz zu vielen Gitarristen in den späten 1960-er und frühen 1970-er Jahren betonte Andy Summers bei „The Police“ die Rhythmusgitarre gegenüber der Solo-Gitarre und setzte nur verhalten 'übertriebene Effektmittel' ein. [2] [3]. Der besondere Reiz seiner Spielweise lag in den Rhythmuswechseln zwischen Rock und Reggae, die etwa Stücke wie „So Lonely“ und „Don't Stand So Close To Me“ prägten.

Andy’s Eigenkompositionen – „Omegaman“, „Mother“ und „By my Girl - Sally“ (einer der wenigen Songs mit Summers’ Stimme, als ’Erzähler’) – standen, genauso wie diejenigen von Stewart, ’im Schatten’ von Stings Kompositionstalent. Immerhin, auf dem von Andy Summers komponierten Instrumental-Song „Behind my Camel“, spielte Andy anstelle von Sting die Basspassagen – wofür er den „Grammy for Best Rock Instrumental Performance“ erhielt.

1984 trennte sich das Trio vorläufig, um jeweils eigene Projekte zu verfolgen. 1986 spielte „The Police“ an drei Konzerten der „Amnesty International – en:A Conspiracy of Hope Tour“, um anschliessend die für 21 Jahre letzte gemeinsame Studio-Arbeit aufzunehmen, das Best Of-Album „en:Every Breath You Take: The Singles“. Danach konzentrierten sich die Musiker vollends auf ihre erfolgreichen Solokarrieren.

Bei den Grammy Awards 2007 [4] am 11. Februar 2007 in Los Angeles standen „The Police“ wiedervereinigt auf der Bühne. Sting, Stewart Copeland und Andy Summers eröffneten den Abend mit einer überarbeiteten Version ihres Welthits „Roxanne“. Ab 28. Mai 2007 wird die en:The Police Reunion Tournee beginnen: Start ist in Vancouver (Kanada), anschliessend wird bis August durch Nordamerika getourt. Im September/Oktober 2007 werden „The Police“ in Europa spielen, gefolgt von Konzerten in Mexiko, Südamerika, Australien und Japan. Angekündigt ist auch ein Auftritt am „Live Earth“ Konzert im Juli 2007. Anlässlich des 30-jährigen Band Jubiläums werde es eine Albumveröffentlichung geben, allerdings «mit bereits bekannten Songs» (New York Times Interview vom 18.Februar 2007).

Solokünstler, Studiomusiker, Komponist und Fotograf

In der letzten Phase der Zusammenarbeit von „The Police“ startete Summers bereits einige Soloprojekte. Um sich musikalisch auch ausserhalb der Pop-Rockmusik zu positionieren, arbeitete er an einigen Filmmusiken. In der ersten Late-Night-Show des Schauspielers/Komikers Dennis Miller wirkte er als Bandleader und Komponist mit, hatte einige kleinere Rollen im Fernsehen und weiteren Filmen, so z.B. in der TV-Fassung von „Hitchhiker's Guide through the Galaxy“ (Per Anhalter durch die Galaxis) und zusammen mit Gene Wilder und Richard Pryor in der Komödie „Another You“.

1987 schloss er sich, zusammen mit Stewart Copeland für einige Monate Animal Logic (respektive „Rush Hour“) an. Er verliess die Band aber bereits Ende 1987, nach einer kurzen Tournee in Brasilien, um sein erstes Solo-Album „XYZ“ – benannt übrigens nach den Vornamen seiner drei Kinder – zu veröffentlichen, das allerdings nur verhaltene Kritiken erhielt.

Dem Album voran gingen bereits Andy Summers und Robert Fripps „I Advance Masked“ (1982) und „Bewitched“ (1984), dem weitere Kooperationen folgten: „Invisible Threads“ (1993) mit en:John Etheridge sowie mit Victor Biglione „Strings of Desire“ (1998) und „Splendid Brazil“ (2005).

Seine nachfolgenden insgesamt 15 Alben, die mehr den 'jazzigen' und vom New Age beeinflussten Stil und ’Zeitgeist’ betonten, waren jedoch deutlich erfolgreicher, und so blieb Andy Summers der von ihm bevorzugten zeitgenössischen Instrumental-Musik treu.

Gleichzeitig ist Andy Summers als Gastmusiker weiterhin äusserst begehrt, und so hatte er zahlreiche weitere Auftritte, wobei John Etheridge, Vinnie Colaiuta, Herbie Hancock, Brian Auger, Eliane Elias, Tony Levin, Ginger Baker, Deborah Harry, Q-Tip und sein ehemaliger Band-Kollege Sting, zu den bekannteren zählen.

Andy Summers war auch als Fotograf durchaus erfolgreich und veröffentlichte Bücher: 1983 bereits „THROB“ in dem er seine Schwarzweiss-Bilder der Tourneen mit The Police veröffentlichte. Zusammen mit Ralph Gibson (Fotos) aktuell „en:Light Strings: Impressions of the Guitar“, seine Autobiografie „One Train Later: A Memoir“ mit einem Vorwort von des U2 Gitarristen The Edge (Oktober 2006) und Andy's Fotografisches Tagebuch – handsigniert und auf 1'500 Exemplare limitiert – „I'll be watching you. Inside the Police 1980 - 83“ (inkl. DVD) [5] mit „The Police“ ist für April 2007 angekündigt.

Quelle: Wikipedia (D)