Solo-Künstler
Antonio Vivaldi
2 Alben
Biografie
Antonio Vivaldi wurde 1678 in Venedig geboren, wo sein Vater als Berufsgeiger tätig war und ihm früh das Violinspiel beibrachte. 1703 wurde er zum Priester geweiht, weshalb er bis heute oft als "der rote Priester" bezeichnet wird – eine Anspielung auf seine Haarfarbe. Wegen einer chronischen Erkrankung, vermutlich Asthma, zelebrierte er jedoch bald keine Messen mehr und widmete sich stattdessen ganz der Musik.
Den Großteil seines Berufslebens verbrachte Vivaldi am Ospedale della Pietà, einem venezianischen Waisen- und Musikinternat für Mädchen, wo er als Lehrer, Komponist und Dirigent wirkte und ein außergewöhnlich talentiertes Mädchenorchester formte. In dieser Zeit entstand ein Großteil seiner über 500 Konzerte, darunter mehr als 300 für Soloinstrument – Vivaldi gilt als einer der Väter der dreisätzigen Solokonzertform.
Sein bekanntestes Werk, der 1725 veröffentlichte Zyklus "Die vier Jahreszeiten", verbindet je vier Violinkonzerte mit begleitenden Sonetten zu Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Gegen Ende seines Lebens zog Vivaldi nach Wien, in der Hoffnung auf die Gunst Kaiser Karls VI. – dieser starb jedoch kurz nach seiner Ankunft, und Vivaldi selbst verarmte und starb 1741 nahezu unbeachtet.
Den Großteil seines Berufslebens verbrachte Vivaldi am Ospedale della Pietà, einem venezianischen Waisen- und Musikinternat für Mädchen, wo er als Lehrer, Komponist und Dirigent wirkte und ein außergewöhnlich talentiertes Mädchenorchester formte. In dieser Zeit entstand ein Großteil seiner über 500 Konzerte, darunter mehr als 300 für Soloinstrument – Vivaldi gilt als einer der Väter der dreisätzigen Solokonzertform.
Sein bekanntestes Werk, der 1725 veröffentlichte Zyklus "Die vier Jahreszeiten", verbindet je vier Violinkonzerte mit begleitenden Sonetten zu Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Gegen Ende seines Lebens zog Vivaldi nach Wien, in der Hoffnung auf die Gunst Kaiser Karls VI. – dieser starb jedoch kurz nach seiner Ankunft, und Vivaldi selbst verarmte und starb 1741 nahezu unbeachtet.
Quelle: Britannica