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Solo-Künstler

Bonnie Raitt

USA seit 1949 Website
1 Album
Biografie
Bonnie Raitt kam am 8. November 1949 in Burbank, Kalifornien, zur Welt. Ihr Vater John Raitt war ein bekannter Broadway-Sänger, die Familie Quäker und politisch links geprägt. Ab 1967 studierte sie am Radcliffe College in Cambridge, brach das Studium aber ab und schloss sich der Blues- und Folkszene an der amerikanischen Ostküste an. Dort lernte sie ihr charakteristisches Slide-Gitarrenspiel, unter anderem von älteren Bluesmusikern wie Sippie Wallace und Fred McDowell.

1971 veröffentlichte Raitt ihr selbstbetiteltes Debütalbum. Es folgten Platten, die Blues, Rock, Country und Folk verbanden, kommerziell aber lange nur mäßig liefen. Nebenbei arbeitete sie als gefragte Sessionmusikerin, etwa für Jackson Browne, John Prine und Little Feat.

Der große Durchbruch kam spät: 1989 erreichte ihr zehntes Studioalbum "Nick of Time" Platz eins der US-Charts und brachte ihr den Grammy als Album des Jahres. Fünf Jahre später knüpfte "Longing In Their Hearts" (1994) an diesen Erfolg an und stand ebenfalls an der Chartspitze.

Raitt wurde 2000 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Ihr raues, blues-getränktes Slide-Spiel bleibt bis heute ihr Markenzeichen, ebenso ihre Position als eine der wenigen Frauen, die sich in der von Männern dominierten Bluesgitarrenszene durchsetzten.

Quelle: Wikipedia (EN)