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Foto: Funny Van Dannen
Solo-Künstler

Funny Van Dannen

Deutschland seit 1958 Website
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Biografie
Funny van Dannen (* 1958 in Tüddern), eigentlich Franz-Josef Dajka-Hagmanns, ist ein deutscher Liedermacher, Schriftsteller und Maler.

Funny van Dannen wurde als Sohn einer Niederländerin geboren. Seine Muttersprache ist ein südlimburgischer Dialekt. Er lernte Grafikdesign, übte diesen Beruf jedoch nicht aus.

Als Fußball-Jugendspieler wurde er von Fortuna Sittard (Niederlanden) zu einem Probetraining eingeladen. Der Wechsel scheiterte, da der damalige Zweitligist die Ablösesumme von 11.000 DM nicht zahlen wollte. Deswegen hörte Funny van Dannen mit dem Fußballspielen auf, und wurde kein Fußballprofi.[1]

Seit 1978 lebt er in Berlin. Er ist verheiratet und hat vier Söhne.

Funny van Dannen war 1988 Mitbegründer der Lassie Singers.

Seine Lieder zeichnen sich durch eine Mischung aus großem Witz, genauer Beobachtung und oft auch starker Innigkeit aus. Er ist ein Entertainer mit großer Bühnenpräsenz, weshalb viele seiner Platten als Livemitschnitte erschienen sind. Musikalisch sind seine Lieder simpel; er trägt sie mit der Gitarre, manchmal auch mit der Mundharmonika begleitet vor.

Da er ein guter Freund der Toten Hosen ist, haben sie einige seiner Lieder interpretiert, beispielsweise Trauriges Arschloch, Frauen dieser Welt und Lesbische schwarze Behinderte. Auch die Erfolgslieder Bayern, Walkampf (bei ihm Der Wal) wurden von ihm geschrieben. Campino schrieb mit ihm zusammen drei neue Stücke (Der Bofrostmann, Popmusik und Weltmeister), die die Hosen auf ihrem Unpluggedkonzert im Wiener Burgtheater vorstellten.

Die Schröders, eine deutsche Punk-Rock-Band, machten sein Lied Saufen einem breiten Publikum bekannt.

Udo Lindenberg hat seine Songs Nana Mouskouri und Gutes tun gecovert.[2]

Rantanplan coverten das Lied Unbekanntes Pferd.

Des Weiteren gibt es von der Band Kapelle Petra eine Version des Funny-Songs "Naturfilme" und die Krefelder Grindcore-Band Japanische Kampfhörspiele hat den Song "Menschenverachtende Untergrundmusik" gecovert. Selbiger Song stand auch Pate für die wissenschaftliche Abhandlung "Menschenverachtende Untergrundmusik? Todesfaszination zwischen Entertainment und Rebellion am Beispiel von Gothic-, Metal- und Industrialmusik" von Philip Akoto aus dem Jahr 2005.

Quelle: Wikipedia (D)