G
Band
Get Well Soon
5 Alben
·
Ø meine Bewertung:
83 %
gut
Biografie
Get Well Soon ist ein Musikprojekt des deutschen Sängers, Songschreibers und Multiinstrumentalisten Konstantin Gropper (* 28. September 1982 in Biberach an der Riß).
Gropper ist aufgewachsen in der Illertalgemeinde Erolzheim. Der Sohn eines Musiklehrers begann als Sechsjähriger mit dem Cellospiel und ist klassisch ausgebildeter Instrumentalist (Klavier, Cello, Schlagzeug und Gitarre). Als Jugendlicher spielte er in einer Punk- und Grunge-Band namens Your Garden.[2] Er absolvierte sein Abitur am Gymnasium Ochsenhausen. Danach studierte er an der Mannheimer Popakademie, die er mit dem Bachelor of Arts abschloss, sowie Philosophie in Heidelberg. Er zog nach Berlin; heute lebt und arbeitet er wieder in Mannheim.[3]
Konstantin Gropper begann 2003, parallel zu seinem Studium unter dem Künstlernamen Get Well Soon Musik zu schreiben und aufzunehmen. Zunächst produzierte er einige EPs, die er im Eigenvertrieb bei seinen Auftritten verkaufte.[2]
An seinem Debütalbum Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon arbeitete Gropper drei Jahre im Alleingang. Da er keine Studioaufnahmen finanzieren konnte, produzierte er alle Titel zu Hause in seinem Schlafzimmer. Das Album erschien im Februar 2008 und erntete international positive Kritiken.[2][4] Es erreichte Platz 28 in Deutschland und im September 2008 auch Platz 92 der französischen Album-Charts.[5]
Get Well Soon bei einem Konzert in Erfurt am 25. November 2010
Im Studio spielte Gropper die meisten Instrumente selbst ein, bei Liveauftritten wird er von Maximilian Schenkel (Gitarre, Trompete, Vibraphon), Timo Kumpf (Bass), Verena Gropper (Violine, Gesang), Marcus Wuest/Daniel Roos (Akkordeon, Klavier, Gesang, Vibraphon, Glockenspiel) und Paul Kenny (Schlagzeug) unterstützt.
2008 war Gropper zudem mit den Titeln „Busy Hope“ und „Good Friday“ auf dem Soundtrack zum Wim-Wenders-Film Palermo Shooting vertreten.
Das zweite Album Vexations (deutsch: Ärgernisse) nahm Gropper erstmals in einem Tonstudio zusammen mit anderen Musikern auf. Das live eingespielte Album, das laut Gropper ein „Konzeptalbum über Stoizismus“ ist, erschien im Januar 2010[4][6] und stieg auf Platz 11 in die deutschen Albumcharts ein.[7] Zur gleichen Zeit begann eine umfangreiche Tournee, die die Band bis Mai 2010 durch das benachbarte europäische Ausland, Großbritannien, Skandinavien und Italien führte.
Das dritte Album The Scarlet Beast O’ Seven Heads soll am 24. August 2012 erscheinen. Kurz vorher wird das Video zum Track Roland, I feel you, der dem Regisseur Roland Emmerich gewidmet ist, veröffentlicht.
Einzelnachweise
↑ Chartquellen: DE AT CH
↑ a b c Chris Miller: Get Well Soon's Konstantin Gropper Veröffentlicht am 29. September 2008 auf der Website dailymusicguide.
↑ Christoph Dallach: Heim nach Mannheim. In: KulturSPIEGEL 2/2010, Seite 12
↑ a b Jörn Schlüter: Der tiefe Grund. Veröffentlicht in Rolling Stone, Ausgabe 183, Januar 2010, S.24
↑ http://www.lescharts.com/showitem.asp?interpret=Get+Well+Soon&titel=Rest+Now,+Weary+Head!+You+Will+Get+Well+Soon&cat=a
↑ Torsten Gross: Get Well Soon - Vexations. Veröffentlicht in Rolling Stone, Ausgabe 183, Januar 2010, S.88f.
↑ Media Control: Tocotronic mit erstem Nummer-1-Album Abgerufen am 2. Februar 2010.
Gropper ist aufgewachsen in der Illertalgemeinde Erolzheim. Der Sohn eines Musiklehrers begann als Sechsjähriger mit dem Cellospiel und ist klassisch ausgebildeter Instrumentalist (Klavier, Cello, Schlagzeug und Gitarre). Als Jugendlicher spielte er in einer Punk- und Grunge-Band namens Your Garden.[2] Er absolvierte sein Abitur am Gymnasium Ochsenhausen. Danach studierte er an der Mannheimer Popakademie, die er mit dem Bachelor of Arts abschloss, sowie Philosophie in Heidelberg. Er zog nach Berlin; heute lebt und arbeitet er wieder in Mannheim.[3]
Konstantin Gropper begann 2003, parallel zu seinem Studium unter dem Künstlernamen Get Well Soon Musik zu schreiben und aufzunehmen. Zunächst produzierte er einige EPs, die er im Eigenvertrieb bei seinen Auftritten verkaufte.[2]
An seinem Debütalbum Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon arbeitete Gropper drei Jahre im Alleingang. Da er keine Studioaufnahmen finanzieren konnte, produzierte er alle Titel zu Hause in seinem Schlafzimmer. Das Album erschien im Februar 2008 und erntete international positive Kritiken.[2][4] Es erreichte Platz 28 in Deutschland und im September 2008 auch Platz 92 der französischen Album-Charts.[5]
Get Well Soon bei einem Konzert in Erfurt am 25. November 2010
Im Studio spielte Gropper die meisten Instrumente selbst ein, bei Liveauftritten wird er von Maximilian Schenkel (Gitarre, Trompete, Vibraphon), Timo Kumpf (Bass), Verena Gropper (Violine, Gesang), Marcus Wuest/Daniel Roos (Akkordeon, Klavier, Gesang, Vibraphon, Glockenspiel) und Paul Kenny (Schlagzeug) unterstützt.
2008 war Gropper zudem mit den Titeln „Busy Hope“ und „Good Friday“ auf dem Soundtrack zum Wim-Wenders-Film Palermo Shooting vertreten.
Das zweite Album Vexations (deutsch: Ärgernisse) nahm Gropper erstmals in einem Tonstudio zusammen mit anderen Musikern auf. Das live eingespielte Album, das laut Gropper ein „Konzeptalbum über Stoizismus“ ist, erschien im Januar 2010[4][6] und stieg auf Platz 11 in die deutschen Albumcharts ein.[7] Zur gleichen Zeit begann eine umfangreiche Tournee, die die Band bis Mai 2010 durch das benachbarte europäische Ausland, Großbritannien, Skandinavien und Italien führte.
Das dritte Album The Scarlet Beast O’ Seven Heads soll am 24. August 2012 erscheinen. Kurz vorher wird das Video zum Track Roland, I feel you, der dem Regisseur Roland Emmerich gewidmet ist, veröffentlicht.
Einzelnachweise
↑ Chartquellen: DE AT CH
↑ a b c Chris Miller: Get Well Soon's Konstantin Gropper Veröffentlicht am 29. September 2008 auf der Website dailymusicguide.
↑ Christoph Dallach: Heim nach Mannheim. In: KulturSPIEGEL 2/2010, Seite 12
↑ a b Jörn Schlüter: Der tiefe Grund. Veröffentlicht in Rolling Stone, Ausgabe 183, Januar 2010, S.24
↑ http://www.lescharts.com/showitem.asp?interpret=Get+Well+Soon&titel=Rest+Now,+Weary+Head!+You+Will+Get+Well+Soon&cat=a
↑ Torsten Gross: Get Well Soon - Vexations. Veröffentlicht in Rolling Stone, Ausgabe 183, Januar 2010, S.88f.
↑ Media Control: Tocotronic mit erstem Nummer-1-Album Abgerufen am 2. Februar 2010.