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Solo-Künstler

Herbert Grönemeyer

Deutschland
8 Alben · Ø meine Bewertung: 80 % gut
Biografie
Herbert Grönemeyer wurde am 12. April 1956 in Göttingen geboren und wuchs in Bochum auf, wo er 1975 am Gymnasium am Ostring sein Abitur machte. Musikalisch begabt, gründete er bereits mit zwölf Jahren seine erste Band und komponierte schon zu Schulzeiten für das Schauspielhaus Bochum, dem er zeitlebens verbunden blieb. Nach fünf Semestern Musik- und Rechtswissenschaft an der Ruhr-Universität wurde er 1976 musikalischer Leiter am Schauspielhaus und arbeitete dort unter Regisseuren wie Peter Zadek und Claus Peymann. Als Schauspieler feierte er 1981 seinen größten Erfolg in Wolfgang Petersens Kinofilm "Das Boot".

Den musikalischen Durchbruch brachte 1984 das Album "4630 Bochum": Mit Songs wie "Männer", "Flugzeuge im Bauch" und "Alkohol" avancierte es zum Meilenstein deutschsprachiger Popmusik und machte Grönemeyer praktisch über Nacht zum nationalen Star. Über die folgenden Jahrzehnte baute er diesen Status kontinuierlich aus, unter anderem mit den in music-db verzeichneten Alben "Luxus" (1990), "Chaos" (1993), "Bleibt Alles Anders" (1998) und "Mensch" (2002).

"Mensch" wurde 2002 zum bis dahin am schnellsten verkauften Album der deutschen Tonträgergeschichte und brachte ihm allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz 23-fach Platin für über zwölf Millionen verkaufte Exemplare ein. Mit über 13 Millionen verkauften Alben gilt Grönemeyer als kommerziell erfolgreichster deutscher Musiker. Sein 2007 erschienenes Album "12" ist auf music-db mit 80 von 100 Punkten bewertet.

Quelle: Wikipedia (DE)