H
Band
Hot Hot Heat
1 Album
·
Ø meine Bewertung:
70 %
befriedigend
Biografie
Heiße Luft aus der langweiligsten Stadt Kanadas?
Immerhin liegt die Rentner-Touristenstadt Victoria/Vancouver Island nicht weit von Seattle entfernt. Und das soll sich in der Geschichte dieser Band noch bemerkbar machen. Doch von Anfang an:
1999 finden sich Steve Bays (Keyboard), Paul Hawley (Drums) und Dustin Hawthorne (Bass) aus eben jenem Victoria zum ersten Mal zusammen, um Musik zu machen. Dabei verbindet sie vor allem eines: sie können das, was es an aktueller Musik gerade zu hören gibt, nicht wirklich leiden. Also beschließen sie, selbst etwas besseres zu machen. Etwas besseres, das ist für die jungen Kanadier zunächst, Punk mit Synthies zu mischen und dazu ins Mikro zu grölen.
Nachdem sie vorher bereits in vielen anderen Bands spielen, merken sie in dieser Konstellation plötzlich, dass es stimmig ist. Die Gruppe beginnt, sich ernster zu nehmen, und erspielt sich in der näheren Umgebung schnell einige Anhänger. Die Singles und Split EPs, die sie in der Folgezeit aufnehmen, sind, bis auf eine, alle selbstbetitelt. Zusammengefasst werden diese später von "OHEV Records" als "Scenes Through Thirteen" noch einmal veröffentlicht.
Doch bei diesem Synthie beeinflussten Punk soll es nicht bleiben. Der Sänger scheidet aus, an seiner statt tritt Bays ans Mikrofon. Zuerst tut er dies jedoch verhalten, wie er in Interviews erzählt. Als er beim Rumspielen mit einem Aufnahmegerät jedoch herausfindet, dass er auch ohne Effekte eine gute Stimme hat und dazu die Töne trifft, beschließt er für Hot Hot Heat zu singen. Zu dieser Zeit stößt auch der Gitarrist Dante DeCaro zu ihnen. Mit ihm und den melodischen Vocals verändert sich der Klang der Band.
Melodischer wird die Musik und entwickelt sich immer mehr in Richtung Garagen-Rock. An diesem Punkt beginnt die Nähe zu Seattle interessant zu werden. Genauer gesagt bandeln Hot Hot Heat mit dem Kult-Label Sub Pop an (Ex-Label von Nirvana, L7 und Mudhoney), die diese unter Vertrag nehmen. Allerding ist das erst einmal nur ein Deal über ein Album. Die EP "Knock Knock" erscheint als erste Veröffentlichung mit der veränderten stilistischen Ausrichtung der Combo.
Die Jungs haben vor den Aufnahmen zur folgenden Platte viel live gespielt und wollen nun unbedingt das gesamte Material auf ein Album pressen. Dabei soll der Live-Sound nicht verloren gehen. Wer viel will, der kriegt auch viel: Produzent ihres ersten "richtigen" Longplayers wird niemand geringeres als Grunge-Legende Jack Endino (hat unter anderem Nirvana und Mudhoney produziert).
Das Album wird ein Burner. Die Kritiker überschlagen sich, die Touren sind ausverkauft. Klar, dass da die A&Rs der Major-Labels hellhörig werden. Da Hot Hot Heat nur mit einer Platte an Sub Pop gebunden sind, wechseln sie schnell zum Major Warner, der das Album "Make Up The Break Down" wieder veröffentlicht und die Band auch außerhalb Amerikas promoted. Mit Erfolg. Die erste Tour durch deutsche Clubs ist ausverkauft.
Immerhin liegt die Rentner-Touristenstadt Victoria/Vancouver Island nicht weit von Seattle entfernt. Und das soll sich in der Geschichte dieser Band noch bemerkbar machen. Doch von Anfang an:
1999 finden sich Steve Bays (Keyboard), Paul Hawley (Drums) und Dustin Hawthorne (Bass) aus eben jenem Victoria zum ersten Mal zusammen, um Musik zu machen. Dabei verbindet sie vor allem eines: sie können das, was es an aktueller Musik gerade zu hören gibt, nicht wirklich leiden. Also beschließen sie, selbst etwas besseres zu machen. Etwas besseres, das ist für die jungen Kanadier zunächst, Punk mit Synthies zu mischen und dazu ins Mikro zu grölen.
Nachdem sie vorher bereits in vielen anderen Bands spielen, merken sie in dieser Konstellation plötzlich, dass es stimmig ist. Die Gruppe beginnt, sich ernster zu nehmen, und erspielt sich in der näheren Umgebung schnell einige Anhänger. Die Singles und Split EPs, die sie in der Folgezeit aufnehmen, sind, bis auf eine, alle selbstbetitelt. Zusammengefasst werden diese später von "OHEV Records" als "Scenes Through Thirteen" noch einmal veröffentlicht.
Doch bei diesem Synthie beeinflussten Punk soll es nicht bleiben. Der Sänger scheidet aus, an seiner statt tritt Bays ans Mikrofon. Zuerst tut er dies jedoch verhalten, wie er in Interviews erzählt. Als er beim Rumspielen mit einem Aufnahmegerät jedoch herausfindet, dass er auch ohne Effekte eine gute Stimme hat und dazu die Töne trifft, beschließt er für Hot Hot Heat zu singen. Zu dieser Zeit stößt auch der Gitarrist Dante DeCaro zu ihnen. Mit ihm und den melodischen Vocals verändert sich der Klang der Band.
Melodischer wird die Musik und entwickelt sich immer mehr in Richtung Garagen-Rock. An diesem Punkt beginnt die Nähe zu Seattle interessant zu werden. Genauer gesagt bandeln Hot Hot Heat mit dem Kult-Label Sub Pop an (Ex-Label von Nirvana, L7 und Mudhoney), die diese unter Vertrag nehmen. Allerding ist das erst einmal nur ein Deal über ein Album. Die EP "Knock Knock" erscheint als erste Veröffentlichung mit der veränderten stilistischen Ausrichtung der Combo.
Die Jungs haben vor den Aufnahmen zur folgenden Platte viel live gespielt und wollen nun unbedingt das gesamte Material auf ein Album pressen. Dabei soll der Live-Sound nicht verloren gehen. Wer viel will, der kriegt auch viel: Produzent ihres ersten "richtigen" Longplayers wird niemand geringeres als Grunge-Legende Jack Endino (hat unter anderem Nirvana und Mudhoney produziert).
Das Album wird ein Burner. Die Kritiker überschlagen sich, die Touren sind ausverkauft. Klar, dass da die A&Rs der Major-Labels hellhörig werden. Da Hot Hot Heat nur mit einer Platte an Sub Pop gebunden sind, wechseln sie schnell zum Major Warner, der das Album "Make Up The Break Down" wieder veröffentlicht und die Band auch außerhalb Amerikas promoted. Mit Erfolg. Die erste Tour durch deutsche Clubs ist ausverkauft.