Band
Kante
3 Alben
·
Ø meine Bewertung:
85 %
gut
Biografie
Kante ist eine Musikband aus Hamburg, die 1995 gegründet wurde. Die Ursprungsbesetzung der Band bestand aus Andreas Krane (E- und Kontrabass), Peter Thiessen (Gesang, Text, Gitarre) und Sebastian Vogel (Schlagzeug, Percussion), wurde jedoch 1997 um Felix Müller, der mit seinen musikalischen Fähigkeiten viele neue Einflüsse in die Musik brachte (Gitarre, u.a. Kalimba, Percussion, Keyboards, Rap), 2000 um Thomas Leboeg (Klavier, Synthesizer, Elektronik) und 2004 um Florian Dürrmann (Bass) erweitert.
Die Musik ist eine Mischung aus Hamburger Schule, Jazz mit Pop- und (Post-; Indie-) Rock-Elementen. Insbesondere den teils melancholischen und nachdenklichen Texten verdankt die Band ihren Ruf, der Hamburger Schule anzugehören.
Gegründet wurde die Band bereits 1988 von Peter Thiessen und Sebastian Vogel, die schon seit ihrer Kindheit befreundet und auch gemeinsam musikalisch aktiv waren. 1995 erhielt sie dann den Namen Kante und als neues Bandmitglied Andreas Krane. 1997 erschien auf dem Berliner Label Kitty-Yo ihre erste CD "Zwischen den Orten“. Dominierten hier noch größtenteils instrumentale Stücke, zeichnete sich das zweite Album "Zweilicht" (2001) durch ausgefeilte und nachdenkliche Texte aus, ohne dass die Musik dabei vernachlässigt wurde. Mit "Zombi" (2004) erreichte die Musik Kantes` ihren vorläufigen Höhepunkt an Melancholie und Sinnfragen. Zwar sind instrumentale Stücke mit jedem Album seltener geworden, doch bilden ausgefeilte Klanglandschaften und Improvisationen noch immer ein zentrales Element. Musikalisch hat die Band sich entwickelt: Ließen sie auf "Zwischen den Orten" noch deutliche Einflüsse von Soft Machine und Postrock hören, kamen auf "Zweilicht" verstärkt PopRock-Elemente zum Vorschein („Die Summe der einzelnen Teile“, „Im ersten Licht“), die aber immer mit leichten Jazz-Einflüssen abgerundet wurden. "Zombi" ist deutlich ruhiger als beide Vorgänger, hat auch vielfach PopRock-Elemente ("Zombi", mit "Wo die Flüsse singen" und "Warmer Abend" schon fast Schmuserock) inne, schreckt aber auch vor Free Jazz-Anleihen (insbesondere "New Babylon") nicht zurück.
Allgemein wird die Band von der Kritik stets hoch gelobt, reicht jedoch über szeneversierte Kreise nur selten hinaus. Trotzdem wurde Kante von der SPEX Leserschaft bereits Anfang 1998 zur zweitbesten Newcomerband des Jahres gekürt. Im SPIEGEL-ONLINE gehörten Kantes Alben "Zombi" und "Die Tiere sind unruhig" jeweils zu den "wichtigsten CDs des Jahres 2004" bzw. zu den "wichtigsten CDs des Jahres 2006".
Das Album "Die Tiere sind unruhig" wurde zur Platte des Monats im August 2006 in der Fachzeitschrift Musikexpress gewählt. In ebendiesem Magazin erzielte es den ersten Platz der 50 Platten des Jahres 2006 in der Ausgabe 01/07.
Die Musik ist eine Mischung aus Hamburger Schule, Jazz mit Pop- und (Post-; Indie-) Rock-Elementen. Insbesondere den teils melancholischen und nachdenklichen Texten verdankt die Band ihren Ruf, der Hamburger Schule anzugehören.
Gegründet wurde die Band bereits 1988 von Peter Thiessen und Sebastian Vogel, die schon seit ihrer Kindheit befreundet und auch gemeinsam musikalisch aktiv waren. 1995 erhielt sie dann den Namen Kante und als neues Bandmitglied Andreas Krane. 1997 erschien auf dem Berliner Label Kitty-Yo ihre erste CD "Zwischen den Orten“. Dominierten hier noch größtenteils instrumentale Stücke, zeichnete sich das zweite Album "Zweilicht" (2001) durch ausgefeilte und nachdenkliche Texte aus, ohne dass die Musik dabei vernachlässigt wurde. Mit "Zombi" (2004) erreichte die Musik Kantes` ihren vorläufigen Höhepunkt an Melancholie und Sinnfragen. Zwar sind instrumentale Stücke mit jedem Album seltener geworden, doch bilden ausgefeilte Klanglandschaften und Improvisationen noch immer ein zentrales Element. Musikalisch hat die Band sich entwickelt: Ließen sie auf "Zwischen den Orten" noch deutliche Einflüsse von Soft Machine und Postrock hören, kamen auf "Zweilicht" verstärkt PopRock-Elemente zum Vorschein („Die Summe der einzelnen Teile“, „Im ersten Licht“), die aber immer mit leichten Jazz-Einflüssen abgerundet wurden. "Zombi" ist deutlich ruhiger als beide Vorgänger, hat auch vielfach PopRock-Elemente ("Zombi", mit "Wo die Flüsse singen" und "Warmer Abend" schon fast Schmuserock) inne, schreckt aber auch vor Free Jazz-Anleihen (insbesondere "New Babylon") nicht zurück.
Allgemein wird die Band von der Kritik stets hoch gelobt, reicht jedoch über szeneversierte Kreise nur selten hinaus. Trotzdem wurde Kante von der SPEX Leserschaft bereits Anfang 1998 zur zweitbesten Newcomerband des Jahres gekürt. Im SPIEGEL-ONLINE gehörten Kantes Alben "Zombi" und "Die Tiere sind unruhig" jeweils zu den "wichtigsten CDs des Jahres 2004" bzw. zu den "wichtigsten CDs des Jahres 2006".
Das Album "Die Tiere sind unruhig" wurde zur Platte des Monats im August 2006 in der Fachzeitschrift Musikexpress gewählt. In ebendiesem Magazin erzielte es den ersten Platz der 50 Platten des Jahres 2006 in der Ausgabe 01/07.