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Solo-Künstler

Robbie Robertson

Kanada seit 1943–2023
1 Album
Biografie
Robbie Robertson, geboren am 5. Juli 1943 als Jaime Royal Robertson, wuchs in den ersten Lebensjahren teilweise im Six Nations Reserve nahe Toronto auf – seine Mutter war Cayuga- und Mohawk-Abstammung. Weltberühmt wurde er in den sechziger Jahren als Gitarrist und Songwriter von The Band, jener Gruppe, die zunächst als Begleitband von Bob Dylan auf Tournee ging und mit ihrer Mischung aus Country, Folk, Blues und Rock zu einer der einflussreichsten Formationen ihrer Zeit wurde.

Nach der Auflösung von The Band verfolgte Robertson eine Solokarriere und wandte sich zunehmend seinen indigenen Wurzeln zu. 1994 erschien mit „Music for The Native Americans“ ein Album, das er gemeinsam mit dem Red Road Ensemble für die Fernsehdokumentation „The Native Americans“ schrieb. Es war Robertsons erste Arbeit, die explizit von seiner Mohawk-Herkunft inspiriert war, und besteht größtenteils aus instrumentaler Filmmusik neben einigen vollständig ausgearbeiteten Songs.

Robertson verstarb 2023 und hinterließ mit seiner Autobiografie „Testimony“ auch ein literarisches Zeugnis seiner Karriere zwischen Rockgeschichte und indigener Identität.

Quelle: Wikipedia (EN)