S
Solo-Künstler
Solveigh Slettahjell
1 Album
Biografie
Solveig Slettahjell ist am 21. April 1971 in Bærum nahe Oslo geboren, verbringt ihre Kindheit jedoch in Orkanger, einer Kleinstadt in der Nähe von Trondheim. Als Tochter eines Pastors kommt sie bereits in frühen Jahren mit Musik in Berührung und singt schon im Alter von sieben Jahren in einem Chor. Eine weitere musikalische Grundausbildung erfährt sie etwas später als Schülerin eines musisch ausgerichteten Gymnasiums in Trondheim, wo sie Klavier- und Gesangsunterricht erhält. Nach ihrem Schulabschluss beginnt Solveig schliesslich ab 1992 ein Studium an der Norwegischen Musikakademie im Fach Jazz. Zwischen 1993 und 2000 studiert sie dort bei der bekannten norwegischen Jazzsängerin Sidsel Endresen und schliesst ihr Examen mit einer Arbeit über rhythmische Aspekte der Gesangsphrasierung ab. Während ihres Studiums lernt Solveig Slettahjell den Pianisten Håkon Hartberg kennen, mit dem sie im Duo auftritt. In dieser Experimentierphase streift sie die verschiedensten Genres zwischen Country, Folk und Jazzstandards bis hin zu moderner Musik von Prince und Tom Waits. 1995 wird Solveig Mitglied der Band Squid, mit der sie eigene Kompositionen im Bereich Soul und Funk spielt und 1998 eine erste CD-Aufnahme (Super) macht, bevor sich die Band 1999 auflöst. Schon parallel zu dem Bandprojekt schliesst sich Solveig Slettahjell 1997 mit den Sängerinnen Eldbjørg Raknes, Kristin Asbjørnsen und Tone Aase zu dem experimentellen norwegischen Vokal-Quartett Kvitretten zusammen. Mit Eigenkompositionen und zeigenössischen Stücken norwegischer Jazzmusiker treten sie in Skandinavien und Deutschland bis 2002 in vielen Konzerten auf. In dieser Zeit entstehen auch die beiden Alben Everything turns (1999) sowie Kloden er en snurrebass som snurrer oss (2002) zusammen mit dem norwegischen Dichter Torgeir Rebbolledo Pedersen. Weitere Projekte wie z.B. die Trondheim Voices oder Living Rooms zusammen mit ihrer früheren Lehrerin Sidsel Endresen für das norwegische Jazzfestival Nattjazz im Jahr 2002 zeugen von der grossen Bedeutung der Vokalmusik in der musikalischen Laufbahn von Solveig Slettahjell.
Eine neue musikalische Phase beginnt 2000 mit der Gründung ihrer eigenen Band Slow Motion Quintet, welcher mit ihr der Bassist Mats Eilertsen, der Trompeter Sjur Miljeteig, der Schlagzeuger Per Oddvar Johansen sowie der Pianist und Arrangeur Morten Qvenild angehören. Mittels karg wirkender Arrangements und sehr langsamer Tempi verleihen sie bekannten Standards, insbesondere Balladen, eine ganz eigene Note. Durch das 2001 veröffentlichten Erstalbum, welches sie zusammen mit ihrer Band und weiteren norwegischen Gastmusikern live in dem Osloer Jazzclub Blaa einspielt, wird nun auch die internationale Szene auf die in Norwegen bereits bekannte Sängerin aufmerksam. Ihre zweite Veröffentlichung Silver erhält den Preis für das beste norwegische Jazzalbum des Jahres 2004. Weiterhin wird sie 2005 auf dem Kongsberg Jazzfestival mit dem Vital-Price und auf dem Internationalen Jazzfestival Molde mit dem Radka Toneff's Memory Award ausgezeichnet. Letztere Auszeichnung liegt Solveig Slettahjell besonders am Herzen, da Radka Toneff zu ihren grossen Vorbildern gehört und grossen musikalischen Einfluss auf sie genommen hat.
Eine neue musikalische Phase beginnt 2000 mit der Gründung ihrer eigenen Band Slow Motion Quintet, welcher mit ihr der Bassist Mats Eilertsen, der Trompeter Sjur Miljeteig, der Schlagzeuger Per Oddvar Johansen sowie der Pianist und Arrangeur Morten Qvenild angehören. Mittels karg wirkender Arrangements und sehr langsamer Tempi verleihen sie bekannten Standards, insbesondere Balladen, eine ganz eigene Note. Durch das 2001 veröffentlichten Erstalbum, welches sie zusammen mit ihrer Band und weiteren norwegischen Gastmusikern live in dem Osloer Jazzclub Blaa einspielt, wird nun auch die internationale Szene auf die in Norwegen bereits bekannte Sängerin aufmerksam. Ihre zweite Veröffentlichung Silver erhält den Preis für das beste norwegische Jazzalbum des Jahres 2004. Weiterhin wird sie 2005 auf dem Kongsberg Jazzfestival mit dem Vital-Price und auf dem Internationalen Jazzfestival Molde mit dem Radka Toneff's Memory Award ausgezeichnet. Letztere Auszeichnung liegt Solveig Slettahjell besonders am Herzen, da Radka Toneff zu ihren grossen Vorbildern gehört und grossen musikalischen Einfluss auf sie genommen hat.