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S
Band

Sons And Daughters

Schottland gegr. 2001–2012 Website
1 Album · Ø meine Bewertung: 79 % gut
Biografie
"Come mothers and fathers, throughout the land. And don't criticize what you can't understand. Your sons and your daughters are beyond your command." Mit diesem Song rief Bob Dylan vor langer, langer Zeit zur Revolution auf. Knapp vierzig Jahre später wird die Weisheit dieser Worte endlich gewürdigt und vier junge Schotten machen sich den Namen Sons And Daughters zu Eigen.
Sängerin Adele Bethel tourte schon seit geraumer Zeit mit der Band "Arab Strap", als sie ihrem Kollegen David Gow erzählte, sie wolle eine Gruppe Namens Sons And Daughters gründen. Der Schlagzeuger zwigte sich sofort bereit, für die Band-Idee die Drumsticks zu schwingen. Zur gleichen Zeit begann Adeles Freundin Ailidh, ihre musikalischen Fähigkeiten auf jedem Instrument, das ihr in die Finger kam, auszuprobieren. Sie starteten im Winter 2001 erste Aufnahmeversuche, galten aber noch lange nicht als Band. Dies änderte sich jedoch rasch. Der Gitarrist Scott Paterson, der unter dem Namen "March Of Dimes" durch die lokalen Clubs tingelte, stieß als finales Mitglied zur Vierer-Combo. Man verstand sich gut, hatte bereits einen Namen und dazu halbfertige Stücke parat. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis sie ihren Debüt-Auftritt im Glasgower Club The Thirteenth Note zum Besten gaben.

Es folgten haufenweise Support Gigs mit verschiedenen Bands und schließlich wurde ein gewisser Ben Goldberg aus New York auf sie aufmerksam. Nachdem er ihr Demo-Tape gehört hatte, wollte er sie unbedingt auf seinem Ba Da Bing-Label herausbringen. Die Jungs und Mädels willigten ein und engagierten den Produzenten Andy Miller, um ihrem Erstlingswerk "Love The Cup" den richtigen Schliff zu verpassen.

"Love The Cup" hält alles was die Presse (oder vor allem Franz Ferdinand) versprochen hat - und sogar mehr. Sons And Daughters zeigen sich als talentierte, stilvolle Jung-Band, von deren folkiger Indie-Gitarrenmusik mit Frauenstimme man in den nächsten Jahren sicher noch so einiges hören wird.