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Solo-Künstler

Stina Nordenstam

Schweden seit 1969
1 Album
Diskografie

Alben

Biografie
Stina Nordenstam, geboren am 4. März 1969 als Kristina Ulrika Nordenstam in Stockholm, wuchs mit der klassischen und Jazz-Plattensammlung ihres Vaters auf, die ihren frühen musikalischen Geschmack prägte. Bereits im Jahr ihres Debütalbums „Memories Of A Colour" (1991) trat sie im schwedischen Parlament im Rahmen des „Jahres des Jazz" auf – ihre eigenwillige, kindlich-zerbrechliche Stimme wurde früh mit Künstlerinnen wie Rickie Lee Jones und Björk verglichen.

Ihr zweites Album „And She Closed Her Eyes" (1994) wurde vom Magazin Sonic 2013 zum besten schwedischen Album aller Zeiten gekürt. Mit „Dynamite" (1997) schlug Nordenstam einen deutlich experimentelleren Weg ein, geprägt von verzerrten Gitarren und ungewöhnlichen Rhythmen, bevor sie sich auf „This Is Stina Nordenstam" (2001), unter anderem mit einem Gastauftritt von Brett Anderson, wieder poporientierteren Klängen zuwandte.

Nordenstam gilt als notorisch zurückgezogen: Sie gibt kaum Interviews, tritt selten live auf und verändert ihr Erscheinungsbild für Plattencover und Fotoshootings gerne mit Perücken und Make-up. Neben der Musik ist sie auch als Fotografin und Musikvideo-Regisseurin aktiv; 2014 wurde sie als eine von zwölf Gründungsmitgliedern in die Swedish Music Hall of Fame aufgenommen.

Quelle: Wikipedia (EN)