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Band
The Alan Parsons Project
2 Alben
·
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98 %
Musikmythos
Biografie
The Alan Parsons Project war ein englisches Rock-Projekt, das dem Progressive- oder Artrock zugerechnet werden kann. Die Band wurde gegründet von Alan Parsons und Eric Woolfson. Beide waren schon vor der Gründung 1975 im Musikgewerbe tätig.
Alan Parsons war Tontechniker der Beatles in den Abbey Road Studios und wirkte dort an den letzten ihrer Alben mit. Später arbeitete er u. a. mit den Wings und war am Klassiker Dark Side of the Moon von Pink Floyd als Toningenieur und Produzent beteiligt. Seine Produktionsarbeit gilt als entscheidender Faktor des Erfolgs der Alben von Cockney Rebel und Al Stewart Mitte der 70er Jahre. Auf dem Album "Once Again" von Barclay James Harvest spielte Alan Parsons die Maultrommel in "Lady Loves". Woolfson hingegen war Manager von Carl Douglas, der mit dem Song Kung Fu Fighting einen Welthit landetete. Als Songschreiber für Stones-Produzent Andrew Oldham hatte er sich einen Namen gemacht.
Beide trafen sich 1974 und beschlossen, ihre eigene Musik herauszubringen: Woolfson war von Edgar Allan Poe begeistert und wollte ihn vertonen, Parsons wollte sein Talent "sichtbarer" machen. So gründeten sie The Alan Parsons Project und luden dazu viele Gastmusiker ein, darunter Andrew Powell, einen Dirigenten und Komponist, der für die Orchesterarrangements zuständig sein sollte sowie den Sänger John Miles, der gerade den von Alan Parsons produzierten Hit Music gehabt hatte. Als Begleitmusiker wurde die komplette Band Pilot (David Paton, Stuart Tosh, Ian Bairnson, Bill Lyall) verpflichtet, für die Parsons ebenfalls als Produzent aller Alben tätig gewesen war.
1976 erschien das erste Album Tales of Mystery and Imagination - Edgar Allan Poe, eine Sammlung von vertonten Kurzgeschichten des amerikanischen Schriftstellers. Auf diesem Konzeptalbum kristallisierte sich der musikalische Stil heraus: rockige Klänge in Verbindung mit sinfonischen Fragmenten aus Claude Debussys Poe-Projekt La Chûte de la maison Usher und einem Chor. Mindestens ein Instrumentalstück sollte in Zukunft auf jedem Album zu finden sein.
Es folgten weitere Alben, die in der Regel um ein zentrales Thema konzipiert waren. Ab 1981 entwickelte sich der Stil weg von Konzeptalben hin zu eher locker thematisch strukturierten Songsammlungen. Mit dem unerwarteten Erfolg des Songs Eye In The Sky, der ein Top-10-Hit wurde, setzte musikalisch eine Umorientierung in Richtung Adult-orientated-Rock (AOR) ein.
1990 wollte Woolfson Freud vertonen. Ein Bekannter schlug ihm ein Musical vor, das schließlich unter dem Titel Freudiana im Wiener Theater an der Wien mit Ulrich Tukur in der Hauptrolle uraufgeführt wurde. Parsons produzierte zwar das Album, allerdings nicht unter dem Bandnamen, da Parsons die Ausrichtung des "Project" durch eine Musicalproduktion nicht "verwässern" wollte.
Freudiana ist zwar das Werk von Woolfson, wird der klanglichen Ähnlichkeit wegen aber oft für eine Project-CD gehalten. Das Musical, dessen Rechte beim künstlerischen Leiter Brian Brolly, die Verluste aber bei Parsons und Woolfson blieben, sorgte für das Ende der Band. Parsons brachte in der Folge nur noch unter seinem eigenen Namen weitere Platten heraus (siehe ebendort). Woolfson schrieb in der Folge mehrere Musicals auf der Grundlage früherer Project-Alben.
Dem deutschen Fernsehzuschauer ist das Alan Parsons Project am besten bekannt durch die Erkennungsmelodie Lucifer (vom Album Eve). Dieses Stück kündigt seit 1990 die Sendung Monitor im WDR an. Der charakteristische Rhythmus am Anfang des Titels entspricht den Buchstaben E-V-E im Morsecode: \cdot \cdot \cdot \cdot - \cdot Seit einigen Jahren wird jedoch nicht mehr das Original, sondern eine Cover-Version verwendet.
Das Lied Sirius (vom Album Eye In The Sky) wird seit vielen Jahren vor jedem Heimspiel bei der Spielervorstellung der Basketballmannschaften Chicago Bulls und BS Energy Braunschweig gespielt. Die deutschen Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt, Werder Bremen und VfB Stuttgart verwenden das Lied als Einlaufmusik. Don't Answer Me (vom Album Ammonia Avenue) war in Deutschland 1984 ein Top-10-Hit, das Album selber belegte mehrere Wochen die Spitze der deutschen Charts. Das dazugehörige Video war das erste Cartoon-Video in der Musik-Geschichte.
Alan Parsons war auch Produzent und Toningenieur bei der (instrumentalen) Filmmusik zum Film Der Tag des Falken (Ladyhawke, 1985), die von Andrew Powell auf Wunsch von Regisseur Richard Donner im typischen Alan-Parsons-Project-Stil komponiert wurde.
Artikel The Alan Parsons Project. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 13. Dezember 2006, 23:36 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=The_Alan_Parsons_Project&oldid=25099601 (Abgerufen: 17. Dezember 2006, 17:50 UTC)
Alan Parsons war Tontechniker der Beatles in den Abbey Road Studios und wirkte dort an den letzten ihrer Alben mit. Später arbeitete er u. a. mit den Wings und war am Klassiker Dark Side of the Moon von Pink Floyd als Toningenieur und Produzent beteiligt. Seine Produktionsarbeit gilt als entscheidender Faktor des Erfolgs der Alben von Cockney Rebel und Al Stewart Mitte der 70er Jahre. Auf dem Album "Once Again" von Barclay James Harvest spielte Alan Parsons die Maultrommel in "Lady Loves". Woolfson hingegen war Manager von Carl Douglas, der mit dem Song Kung Fu Fighting einen Welthit landetete. Als Songschreiber für Stones-Produzent Andrew Oldham hatte er sich einen Namen gemacht.
Beide trafen sich 1974 und beschlossen, ihre eigene Musik herauszubringen: Woolfson war von Edgar Allan Poe begeistert und wollte ihn vertonen, Parsons wollte sein Talent "sichtbarer" machen. So gründeten sie The Alan Parsons Project und luden dazu viele Gastmusiker ein, darunter Andrew Powell, einen Dirigenten und Komponist, der für die Orchesterarrangements zuständig sein sollte sowie den Sänger John Miles, der gerade den von Alan Parsons produzierten Hit Music gehabt hatte. Als Begleitmusiker wurde die komplette Band Pilot (David Paton, Stuart Tosh, Ian Bairnson, Bill Lyall) verpflichtet, für die Parsons ebenfalls als Produzent aller Alben tätig gewesen war.
1976 erschien das erste Album Tales of Mystery and Imagination - Edgar Allan Poe, eine Sammlung von vertonten Kurzgeschichten des amerikanischen Schriftstellers. Auf diesem Konzeptalbum kristallisierte sich der musikalische Stil heraus: rockige Klänge in Verbindung mit sinfonischen Fragmenten aus Claude Debussys Poe-Projekt La Chûte de la maison Usher und einem Chor. Mindestens ein Instrumentalstück sollte in Zukunft auf jedem Album zu finden sein.
Es folgten weitere Alben, die in der Regel um ein zentrales Thema konzipiert waren. Ab 1981 entwickelte sich der Stil weg von Konzeptalben hin zu eher locker thematisch strukturierten Songsammlungen. Mit dem unerwarteten Erfolg des Songs Eye In The Sky, der ein Top-10-Hit wurde, setzte musikalisch eine Umorientierung in Richtung Adult-orientated-Rock (AOR) ein.
1990 wollte Woolfson Freud vertonen. Ein Bekannter schlug ihm ein Musical vor, das schließlich unter dem Titel Freudiana im Wiener Theater an der Wien mit Ulrich Tukur in der Hauptrolle uraufgeführt wurde. Parsons produzierte zwar das Album, allerdings nicht unter dem Bandnamen, da Parsons die Ausrichtung des "Project" durch eine Musicalproduktion nicht "verwässern" wollte.
Freudiana ist zwar das Werk von Woolfson, wird der klanglichen Ähnlichkeit wegen aber oft für eine Project-CD gehalten. Das Musical, dessen Rechte beim künstlerischen Leiter Brian Brolly, die Verluste aber bei Parsons und Woolfson blieben, sorgte für das Ende der Band. Parsons brachte in der Folge nur noch unter seinem eigenen Namen weitere Platten heraus (siehe ebendort). Woolfson schrieb in der Folge mehrere Musicals auf der Grundlage früherer Project-Alben.
Dem deutschen Fernsehzuschauer ist das Alan Parsons Project am besten bekannt durch die Erkennungsmelodie Lucifer (vom Album Eve). Dieses Stück kündigt seit 1990 die Sendung Monitor im WDR an. Der charakteristische Rhythmus am Anfang des Titels entspricht den Buchstaben E-V-E im Morsecode: \cdot \cdot \cdot \cdot - \cdot Seit einigen Jahren wird jedoch nicht mehr das Original, sondern eine Cover-Version verwendet.
Das Lied Sirius (vom Album Eye In The Sky) wird seit vielen Jahren vor jedem Heimspiel bei der Spielervorstellung der Basketballmannschaften Chicago Bulls und BS Energy Braunschweig gespielt. Die deutschen Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt, Werder Bremen und VfB Stuttgart verwenden das Lied als Einlaufmusik. Don't Answer Me (vom Album Ammonia Avenue) war in Deutschland 1984 ein Top-10-Hit, das Album selber belegte mehrere Wochen die Spitze der deutschen Charts. Das dazugehörige Video war das erste Cartoon-Video in der Musik-Geschichte.
Alan Parsons war auch Produzent und Toningenieur bei der (instrumentalen) Filmmusik zum Film Der Tag des Falken (Ladyhawke, 1985), die von Andrew Powell auf Wunsch von Regisseur Richard Donner im typischen Alan-Parsons-Project-Stil komponiert wurde.
Artikel The Alan Parsons Project. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 13. Dezember 2006, 23:36 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=The_Alan_Parsons_Project&oldid=25099601 (Abgerufen: 17. Dezember 2006, 17:50 UTC)