Band
The Mars Volta
3 Alben
·
Ø meine Bewertung:
67 %
befriedigend
Biografie
Nachdem sich die Hardcore-Legenden At The Drive-In im Jahr 2001 mit dem Klassiker "Relationship Of Command" verabschieden und sich mitten in ihrer laufenden Europa-Tour auflösen, splittet sich die Band in zwei Lager auf. Die eine Hälfte um Jim Ward , Paul Hinojos und Tony Hajjar macht mit Sparta eine relativ erfolgreiche Emocorisierung des ATDI-Sounds, die Afro-Fraktion um Gitarrist Omar Rodgriuez und Sänger Cedric Bixler kümmert sich erst mal in etwas leiseren Zügen um ihr Dub-Nebenprojekt Defacto, an dem sie schon seit 1995 rumschrauben.
Bald darauf gibt es mit The Mars Volta ein weiteres Projekt der beiden, das zwischen Hardcore, Psychedelic und tausenden weiteren Einflüssen (Omar nennt zum Beispiel Salsa als seine größte Inspiration) irgendwo im Rock-Universum auf kaum nachvollziehbaren Zügen vor sich hin extrem?rockt. "Our sound is that we have no sound", meint Omar Rodriguez dazu.
Zur richtigen Band wird man, als Defacto-Keyboarder Ikey Owens von den Sublime-Nachfolgern Long Beach Dub Allstars zur Band stößt. Danach erweitert man sich um Bassistin Eva Gardner, den neuen Drummer Jan Phillipe Theodore (Golden, Royal Trux) und den Defacto-Sänger Jeremy Ward, der für das Songwriting, Samples, Effekte und sonstige Spielereinen zuständig ist, bei Konzerten allerdings eher im Hintergrund bleibt. Man veröffentlicht die erste EP "Tremulant" auf Omars Label GSL (Golden Standard Label) und erntet reichlich Kritik für die durchgeknallte Version von Space-Rock im Jahr 2002.
Im Mai 2002 verlassen Gardner und Owens die Band ? sie werden durch Linda Good an den Keyboards und Ralph Jass ersetzt. Während The Mars Volta sich zu einem vielbeachteten Act mausern und die Erwartungen an das Debüt-Album steigen, lässt man die Sache im Gegensatz zu den alten Kollegen von Sparta recht locker angehen. Cedric singt auf Henry Rollins WM3-Benefiz-Sampler alte Black Flag-Hits, Omar produziert einen Film und ein Album der Band Radio Vago.
Als Support der Red Hot Chili Peppers kommen Mars Volta wieder auf die Bühne und geben schon einen kleinen Vorgeschmack auf ihr Debüt "De-Loused In The Comatorium". Es soll ein vom Produzenten Rick Rubin (Chilip Peppers, Slayer) aufgemotztes Konzept-Album werden. Kurz vor der Veröffentlichung verändert sich die Besetzung aber schon wieder: Juan Alderete wird als neuer Bassist engagiert.
Vier Wochen vor dem deutschen Release am 23.Juni 2003, wird Jeremy Ward tot in seiner Wohnung in Los Angeles aufgefunden. Die Todesursache bleibt - Überdosis-Gerüchten zu trotz - offiziell ungeklärt. Dennoch verfällt die Band nicht in Lethargie, sondern stürzt sich in Therapie - will heißen Live-Auftritte. Schon kurz nach Veröffentlichung des granatenstarken Albums machen sich Mars Volta auf, um on the road die Geschehnisse zu verarbeiten.
Weiter tragen die Aufnahmen für das zweite Album "Frances The Mute", das Anfang 2005 erscheint, zur Verarbeitung des tragischen Todes von Jeremy Ward bei. Prominente Gastmusiker wie John Frusciante und Flea von den Red Hot Chili Peppers mischen auf dem Album mit. Letzterer in ungewohnter Rolle als Trompeter.
Während das Debüt von The Mars Volta allseits frenetisch gefeiert wird, mischt sich in die Ansichten über "Frances The Mute" auch Kritik.
Bald darauf gibt es mit The Mars Volta ein weiteres Projekt der beiden, das zwischen Hardcore, Psychedelic und tausenden weiteren Einflüssen (Omar nennt zum Beispiel Salsa als seine größte Inspiration) irgendwo im Rock-Universum auf kaum nachvollziehbaren Zügen vor sich hin extrem?rockt. "Our sound is that we have no sound", meint Omar Rodriguez dazu.
Zur richtigen Band wird man, als Defacto-Keyboarder Ikey Owens von den Sublime-Nachfolgern Long Beach Dub Allstars zur Band stößt. Danach erweitert man sich um Bassistin Eva Gardner, den neuen Drummer Jan Phillipe Theodore (Golden, Royal Trux) und den Defacto-Sänger Jeremy Ward, der für das Songwriting, Samples, Effekte und sonstige Spielereinen zuständig ist, bei Konzerten allerdings eher im Hintergrund bleibt. Man veröffentlicht die erste EP "Tremulant" auf Omars Label GSL (Golden Standard Label) und erntet reichlich Kritik für die durchgeknallte Version von Space-Rock im Jahr 2002.
Im Mai 2002 verlassen Gardner und Owens die Band ? sie werden durch Linda Good an den Keyboards und Ralph Jass ersetzt. Während The Mars Volta sich zu einem vielbeachteten Act mausern und die Erwartungen an das Debüt-Album steigen, lässt man die Sache im Gegensatz zu den alten Kollegen von Sparta recht locker angehen. Cedric singt auf Henry Rollins WM3-Benefiz-Sampler alte Black Flag-Hits, Omar produziert einen Film und ein Album der Band Radio Vago.
Als Support der Red Hot Chili Peppers kommen Mars Volta wieder auf die Bühne und geben schon einen kleinen Vorgeschmack auf ihr Debüt "De-Loused In The Comatorium". Es soll ein vom Produzenten Rick Rubin (Chilip Peppers, Slayer) aufgemotztes Konzept-Album werden. Kurz vor der Veröffentlichung verändert sich die Besetzung aber schon wieder: Juan Alderete wird als neuer Bassist engagiert.
Vier Wochen vor dem deutschen Release am 23.Juni 2003, wird Jeremy Ward tot in seiner Wohnung in Los Angeles aufgefunden. Die Todesursache bleibt - Überdosis-Gerüchten zu trotz - offiziell ungeklärt. Dennoch verfällt die Band nicht in Lethargie, sondern stürzt sich in Therapie - will heißen Live-Auftritte. Schon kurz nach Veröffentlichung des granatenstarken Albums machen sich Mars Volta auf, um on the road die Geschehnisse zu verarbeiten.
Weiter tragen die Aufnahmen für das zweite Album "Frances The Mute", das Anfang 2005 erscheint, zur Verarbeitung des tragischen Todes von Jeremy Ward bei. Prominente Gastmusiker wie John Frusciante und Flea von den Red Hot Chili Peppers mischen auf dem Album mit. Letzterer in ungewohnter Rolle als Trompeter.
Während das Debüt von The Mars Volta allseits frenetisch gefeiert wird, mischt sich in die Ansichten über "Frances The Mute" auch Kritik.