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Band
The Robocop Kraus
3 Alben
·
Ø meine Bewertung:
80 %
gut
Biografie
Die wildesten Kerle kommen immer vom Land. Das war früher in der Schule schon so, als die rauen Bauersöhne die härtesten Fäuste hatten, und daran hat sich auch heute nichts geändert. The Robocop Kraus sind wild und Freaks, wohnen aber immer noch im beschaulich fränkischen Nürnberg. Ein Ort der wilden Kerle und der größten Entertainer, wie die Live-Sets der furiosen Fünf beweisen. In ihrem Dress-Code zum Durchdrehen (Second Hand Anzug, Hemd und Krawatte) rockten sie schon halb Europa, die Staaten und Japan und ließen nur wilde Typen zurück. Denn wie wild muss man eigentlich sein, um seinen Bandnamen aus dem Lieblingsfilm und dem Lieblingsentertainer, dem deutschen Elvis Peter Kraus zu kombinieren?
Genau. Ziemlich wild. Deshalb spielen die vier Ur-Mitglieder Thomas Lang (Gesang), Matthias Wendl (Gitarre), Johannes Uschalt (Schlagzeug) und Roman Maul (Bass) 1998 auch noch in den wild-rockigen Bands Cyan und Maggat und gründen die Robos quasi nur als Ausgleichsband. Allerdings mit der Voraussetzung, dass jeder ein anderes Instrument spielt als in der Haupt-Band.
Nach den ersten Proben verlässt Roman die Band. Für ihn steigt Tobias Helmlinger ein, und mit Markus Stecker findet sich ein Organist, der mit seinem Instrument den Sound der Band maßgeblich prägen wird. Auf dem Do-It-Yourself Label Swing Deluxe, das Johannes und Thomas ein Jahr zuvor gegründet haben, erscheint 1999 eine erste Split-LP mit Cherryville und später das Debüt "Inferno Nihilistique 2000".
The Robocop Kraus sind Punkrock auf der einen Seite. Auf der anderen Soul. Zwischendrin eine fette Schicht Hardcore-Mentalität. Auf der nächsten Seite wieder Pop. Und die übernächste ist dann schon wieder das komplette Gegenteil. Und am Ende ist es doch nur Rock'n'Roll, der von 1965 mal kurz einige Jahrzehnte in die Zukunft katapultiert wurde und, was am schönsten ist, weder alt noch verbraucht klingt und konstant auf höchster Flamme durchbrennt. Ein Bremspedal kennen die Nürnberger nicht, und so touren sie auch mit der deutschen Band Yage und den New Yorker The World Inferno Friendship Society im Jahr 2000 durch das Land und lassen keinen Club unverändert zurück.
Im Januar 2001 nimmt die Band in Bietigheim-Bissingen (stay ländlich!) das zweite Album "Tiger" auf. Das erscheint zwar nicht mehr auf dem eigenen Label, sondern bei den Tschechen von Day After, aber The Robocop Kraus arbeiten hart daran, selbstbestimmt zu bleiben. Die Touren werden weiterhin selbst gebucht, das Artwork selbst gezeichnet, nach Konzerten übernachtete man im Flur von Wildfremden. Und das alles aus eine Grund: Bock auf Rock.
Nach "Tiger" fallen die Nürnberger über ganz Europa herein und lassen bei ihren Shows mit Bands wie Milemarker, Monochrome oder The Make-Up kein einziges Hemd im Schuppen trocken. 2002 fliegt man das erste Mal über den Teich und spielt eine Tour in Amerika und Japan. Am 24. März 2003 erscheint ihr dritter Longplayer "Living With Other People" - mit dem Hamburger Kult-Label L'Age D'Or bleiben sie weiterhin stilsicher. Ihr Song "Fashion" entwickelt sich zu so etwas wie einem Indie-Hit und The Kraus avancieren zum Geheimtipp.
Ihr viertes Album nehmen The Robocop Kraus mit Pelle Gunnerfeldt zusammen auf, der schon die Hives produziert hat. In Stockholm entsteht das großartige "They Think They Are The Robocop Kraus", das im Juni 2005 auf den Markt kommt.
Genau. Ziemlich wild. Deshalb spielen die vier Ur-Mitglieder Thomas Lang (Gesang), Matthias Wendl (Gitarre), Johannes Uschalt (Schlagzeug) und Roman Maul (Bass) 1998 auch noch in den wild-rockigen Bands Cyan und Maggat und gründen die Robos quasi nur als Ausgleichsband. Allerdings mit der Voraussetzung, dass jeder ein anderes Instrument spielt als in der Haupt-Band.
Nach den ersten Proben verlässt Roman die Band. Für ihn steigt Tobias Helmlinger ein, und mit Markus Stecker findet sich ein Organist, der mit seinem Instrument den Sound der Band maßgeblich prägen wird. Auf dem Do-It-Yourself Label Swing Deluxe, das Johannes und Thomas ein Jahr zuvor gegründet haben, erscheint 1999 eine erste Split-LP mit Cherryville und später das Debüt "Inferno Nihilistique 2000".
The Robocop Kraus sind Punkrock auf der einen Seite. Auf der anderen Soul. Zwischendrin eine fette Schicht Hardcore-Mentalität. Auf der nächsten Seite wieder Pop. Und die übernächste ist dann schon wieder das komplette Gegenteil. Und am Ende ist es doch nur Rock'n'Roll, der von 1965 mal kurz einige Jahrzehnte in die Zukunft katapultiert wurde und, was am schönsten ist, weder alt noch verbraucht klingt und konstant auf höchster Flamme durchbrennt. Ein Bremspedal kennen die Nürnberger nicht, und so touren sie auch mit der deutschen Band Yage und den New Yorker The World Inferno Friendship Society im Jahr 2000 durch das Land und lassen keinen Club unverändert zurück.
Im Januar 2001 nimmt die Band in Bietigheim-Bissingen (stay ländlich!) das zweite Album "Tiger" auf. Das erscheint zwar nicht mehr auf dem eigenen Label, sondern bei den Tschechen von Day After, aber The Robocop Kraus arbeiten hart daran, selbstbestimmt zu bleiben. Die Touren werden weiterhin selbst gebucht, das Artwork selbst gezeichnet, nach Konzerten übernachtete man im Flur von Wildfremden. Und das alles aus eine Grund: Bock auf Rock.
Nach "Tiger" fallen die Nürnberger über ganz Europa herein und lassen bei ihren Shows mit Bands wie Milemarker, Monochrome oder The Make-Up kein einziges Hemd im Schuppen trocken. 2002 fliegt man das erste Mal über den Teich und spielt eine Tour in Amerika und Japan. Am 24. März 2003 erscheint ihr dritter Longplayer "Living With Other People" - mit dem Hamburger Kult-Label L'Age D'Or bleiben sie weiterhin stilsicher. Ihr Song "Fashion" entwickelt sich zu so etwas wie einem Indie-Hit und The Kraus avancieren zum Geheimtipp.
Ihr viertes Album nehmen The Robocop Kraus mit Pelle Gunnerfeldt zusammen auf, der schon die Hives produziert hat. In Stockholm entsteht das großartige "They Think They Are The Robocop Kraus", das im Juni 2005 auf den Markt kommt.