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Tschaikowsky

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Biografie
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893) zählt zu den bedeutendsten Komponisten der russischen Romantik. Sein Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll, op. 23, entstand zwischen November 1874 und Februar 1875 und wurde später zweimal überarbeitet, 1879 und noch einmal 1888 – in der Fassung von 1888 wird das Werk bis heute meist aufgeführt.

Die Entstehungsgeschichte ist von einem berühmten Zerwürfnis geprägt: Tschaikowsky bot das Konzert zunächst seinem Kollegen Nikolai Rubinstein an, dem Pianisten und Direktor des Moskauer Konservatoriums, an dem er selbst unterrichtete. Rubinstein verriss das Werk als schlecht komponiert und weigerte sich, es ohne grundlegende Überarbeitung zu spielen. Tschaikowsky lehnte Änderungen ab und wandte sich stattdessen an den deutschen Pianisten Hans von Bülow, der das Konzert für aufführbar und sogar bemerkenswert hielt.

Die Uraufführung fand am 25. Oktober 1875 in Boston statt, gespielt von Hans von Bülow – ein großer Erfolg, dem bald darauf auch die Moskauer Erstaufführung unter dem inzwischen überzeugten Rubinstein folgte. Berühmt ist das Werk bis heute für die wuchtigen Eröffnungsakkorde des Klaviers, die in einer frühen Fassung ursprünglich als sanftere Arpeggien konzipiert waren.

Quelle: Wikipedia (EN)