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Solo-Künstler

Wolfgang Niedecken

1 Album
Diskografie

Alben

Biografie
Wolfgang Niedecken wurde 1951 in Köln geboren und studierte von 1970 bis 1976 Freie Malerei an der dortigen Fachhochschule für Bildende Künste. Aus dieser Zeit heraus gründete er die Band BAP, mit der ihm 1982 der überregionale Durchbruch gelang – gesungen fast ausschließlich im Kölschen Dialekt, was für eine deutsche Rockband damals ungewöhnlich war.

In seinen Texten behandelte Niedecken ein breites Themenspektrum des Alltags, verband dies aber immer wieder mit politischem und gesellschaftlichem Engagement. 1992 gehörte er zu den Initiatoren des Kölner Konzerts „Arsch huh, Zäng ussenander" gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, das bis heute als eines der wichtigsten Zeichen der deutschen Musikszene gegen rechte Gewalt gilt.

Neben seiner Arbeit mit BAP veröffentlichte Niedecken auch Soloalben, darunter „Schlagzeiten" (1987) und „Leopardefell" (Mitte der 1990er-Jahre), später „NiedeckenKöln" (2004) gemeinsam mit der WDR Big Band. 2013 wurde er für sein soziales und politisches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.

Quelle: BAP (offizielle Seite)